Black Mirror (2017) - Diesen November von KingArt

Hier geht es einfach nur um Adventures!
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Neptin
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Re: Black Mirror (2017) - Diesen November von KingArt

Beitragvon Neptin » 28.11.2017, 18:34

Jochen hat geschrieben:
28.11.2017, 17:52
Auf Steamspy stehen bei Silence 175k! Ob Sale oder nicht, ich würde da bei Silence eher von einem späten Hit sprechen. Deponia 4 steht mit 6€ bei 195k und ist ein halbes Jahr vorher erschienen, was ebenfalls sehr ordentlich ist.
Thimbleweed Park mi 20€ bei 86k ein halbes Jahr später. Bei einem neuen Ron Gilbert Adventure hätte ich mehr erwartet, aber immer noch okay.
Sehr überraschend finde ich, dass das fast 3 Jahre alte The Book of Unwritten Tales 2 sich nur 84k mal verkauft hat. Da hätte ich deutlich mehr erwartet.

Für mich sieht es so aus, als würden Spieler keine hohen Summen für Adventure zahlen wollen oder die Sales machen den Vollpreis der Spiele kaputt.
The Inner World - The Last Wind Monk haben etwas über 2k und kosten einen Monat nach Release nur noch 12€.
Der massive Zuwachs tritt doch bei fast allen Spielen im Steam-Sale auf, nicht nur bei Adventures, und ist für viele Entwickler wohl eher ein notwendiges Übel, um die Produktion doch noch irgendwie refinanziert zu bekommen. Viele kaufen auch einfach blind, nur weil es eben billig und im Angebot ist, nur um das/die Spiel(e) später nie anzurühren. Das sagt noch lange nichts darüber aus, ob sie Silence 2 als klassisches P&C-Adventure nicht auch gekauft hätten. Außerdem darf nicht vergessen werden, dass ein Großteil der Einnahmen bei Steam selbst hängenbleibt.

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kanedat
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Re: Black Mirror (2017) - Diesen November von KingArt

Beitragvon kanedat » 28.11.2017, 19:14

uwero hat geschrieben:
28.11.2017, 15:03
[..]Wenn ich meinem Konditor ein Bild von einer Torte zeige, die er noch nie gemacht hat, bin ich mir sicher
das die Torte auch so ausschaut wie auf dem Bild[..]
Und während du das Foto zeigst wirfst du ihm wahrscheinlich einen Sack Zement, Acrylfarben und einen Fünfer hin, weil das Endprodukt nur so aussehen muss wie auf dem Foto. So wie man bei THQ anscheinend auch Torten in Auftrag gibt. :P

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Zero
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Re: Black Mirror (2017) - Diesen November von KingArt

Beitragvon Zero » 28.11.2017, 19:29

Jochen hat geschrieben:
28.11.2017, 17:52
Auf Steamspy stehen bei Silence 175k! Ob Sale oder nicht, ich würde da bei Silence eher von einem späten Hit sprechen. Deponia 4 steht mit 6€ bei 195k und ist ein halbes Jahr vorher erschienen, was ebenfalls sehr ordentlich ist.
Thimbleweed Park mi 20€ bei 86k ein halbes Jahr später. Bei einem neuen Ron Gilbert Adventure hätte ich mehr erwartet, aber immer noch okay.
Sehr überraschend finde ich, dass das fast 3 Jahre alte The Book of Unwritten Tales 2 sich nur 84k mal verkauft hat. Da hätte ich deutlich mehr erwartet.
Natürlich müssen Sales und Bundles beachtet werden. Silence war im letzten Humble Monthly, da sind über 100000 Leute angemeldet, daher auch der rasante Zuwachs im letzen Monat. Sinnvoller ist es den Tag vor dem Bundle anzuschauen: am 2.11hatte Silence 28,101 Besitzer, also leider kein wirklicher Erfolg...
Deponia 4 war auch in einem HB Monthly, daher die ähnlichen Zahlen. Thimbleweed Park war in keinem Bundle und wurde noch nicht unter 11€ verkauft, da dürfte also noch einiges dazukommen.

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Re: Black Mirror (2017) - Diesen November von KingArt

Beitragvon k0SH » 28.11.2017, 20:51

Das Genre verkommt aktuell zu Telltalebrei oder kleinen Nischentiteln.
Wenigstens gibt es in der letzteren Gruppe erfreulicherweise noch echte Highlights.
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Re: Black Mirror (2017) - Diesen November von KingArt

Beitragvon uwero » 28.11.2017, 20:56

@kanedat
Das mit den Torten war ja auch nur als Beispiel gemeint. THQ hat ja auch bestimmt nicht die verkorkste
Steuerung in Auftrag gegeben. Da hätte man sich mal lieber 2 Praktikanten von Quantic Dream oder
Naughty Dog ausleihen sollen, die hätten die Steuerung viel besser und viel günstiger hinbekommen.
Wobei THQ bestimmt schon einige Torten in Auftrag gegeben, hat für diverse Feiern ;)

Jochen
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Re: Black Mirror (2017) - Diesen November von KingArt

Beitragvon Jochen » 28.11.2017, 22:27

Das Problem sind aber Verkaufszahlen von bspw. The Inner World - The Last Wind Monk. Ein klassisches Adventure, das trotz guter Wertungen ein gigantischer Flop war. Adventure scheinen langsam wieder zu sterben. Sehr traurig.

Wieviel bekommt eigentlich ein Entwickler bei einem Spiel und wieviel bekommt Steam?

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k0SH
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Re: Black Mirror (2017) - Diesen November von KingArt

Beitragvon k0SH » 28.11.2017, 22:38

und wieviel bekommt Steam?
30%
Not sure why Steam is still taking 30% of gross. MasterCard and Visa charge 2-5% per transaction, and CDN bandwidth is around $0.002/GB. — Tim Sweeney (@TimSweeneyEpic) August 17, 2017
Warum? Weil sie es können.
Because they can and ppl are used to 30% cuts. Same for the App Store and Google Play, no? They could all be 10%, but give up billions? No. — George Broussard (@georgeb3dr) August 17, 2017
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Jochen
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Re: Black Mirror (2017) - Diesen November von KingArt

Beitragvon Jochen » 28.11.2017, 23:36

Ich nehme an, man muss dann auch noch Steuern abziehen? Da bleibt dem Entwickler ja nur noch die Hälfte der Einnahme.

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Re: Black Mirror (2017) - Diesen November von KingArt

Beitragvon realchris » 28.11.2017, 23:47

Jochen hat geschrieben:
28.11.2017, 22:27
Adventure scheinen langsam wieder zu sterben.
Nicht nur langsam und nicht erst jetzt. Und da gibt es mehrere Faktoren für. Sowohl innere als äußere.

Der erste große Fehler ist die seit etwa 5 Jahren von Medien und Entwicklern betriebene und forcierte Aufweichung der Bezeichnung 'Adventure Game'. Eine kleine aber stabile Kundschaft, von der man zumindest in Deutschland leben konnte, wurde mit Titeln unter dem Label 'Adventure' verprellt, die entweder vom Gameplay nichts mit einem Adventure zu tun haben oder aber spielerisch keine Herausforderung darstellen oder, und das sind die schlimmsten Beispiele, beides zusammen.

Der zweite große Fehler der Entwickler war es, zu glauben, dass nur weil Telltale mit ihren interaktiven Filmen und Actionspielchen mit homöopathischen Adventureanteilen, eine ganze Zeit, und wenn man die News der letzten Wochen so liest, wohl nicht mehr, viel Geld gemacht haben, dass man das auch schafft.

Ich denke, man konnte, wenn ein Titel qualitativ hochwertig produziert wurde und eben ein Adventure war, zumindest davon leben. Okay, ne AG und die Aktionäre wollen halt Wachstum. Aber, wie gesagt, man konnte davon leben.

Der dritte Grund, warum nun auch richtige Adventurespiele quasi abgestraft werden. Menschen gewöhnen sich an Dinge und wenn mir jemand 5X ans Bein pinkelt, glaube ich dem 6. nicht mehr. Es muss also erst wieder Vertrauen wachsen, damit die Enttäuschungen der letzten Jahre wieder ausgebügelt werden.

Der vierte Grund sind Lets Plays. Gerade dramaturgische Spiele mit wenig oder promitiven Gameplay, Casualstyle etc., haben keinen Wiederspielwert und man kann sie quasi auch einfach bei Youtube anschauen, ohne etwas zu verpassen. Viele Spiele kauft man schon deswegen nicht, weil einem klar wird. "Bin ich froh, dass ich das nicht gekauft habe."

Es zeigt sich, dass so Spiele wie Gibbous - A Cthulhu Adventure, einfach etwas haben, das heute noch fasziniert. Auch TW von Ron Gilbert wäre bei deutschen Lohnverhältnissen ein Erfolg gewesen. Die Frage ist immer, was man verdienen will.

Adventures sind wirklich tot. Und die Kurzsichtige Aufweichung des Begriffs, in der Hoffnung, weiter darüber bzw. über etwas mit dem Namen berichten zu können, rächt sich jetzt. Denn auch der Trend bei den "dramaturgischen" Explorationsgedöns scheint zumindest wirtschaftlich rückläufig. Dafür hat man ein Genre bzw. dessen Bezeichnung geopfert, die jetzt nur noch ein Label ist, was Du auf jede Spielpackung pappen kannst.

Aber sind wir mal gespannt, ob das aufgeht:

http://steamspy.com/app/581300


Ein klassisches Black Mirror, wäre ein Hit geworden. Besonders nach der langen Zeit. Und da gab es nicht nur deutsche Fans. Wieder son Fall mit Ansage, Ihr werdet es sehen.


Gerade bei BM ist doch dieses langsame durch düstere ecken Gehen, diese murmelig gruselige Stimmung der Reiz gewesen. Gerade hier sind Adventures sehr stark und wirken meines Erachtens besser als jedes AAA Spiel. Ich möchte nicht an jeder Ecke einen Geist anklicken oder mir Zettel durchlesen. Das macht man ja im echten leben auch nicht. Geh mal in eine Ruine. Da hingt nicht an jeder Ecke eine Botschaft, die dramaturgisch zusammengehört. Mal ein Zettelchen, okay. Ich will aber spielen und nicht explorieren. Ich will Kopfnüsse, ich will keine Puzzlespiele. Ich brauche auch die guten alten Kombirätsel. Ich will keine Wackelkamera und ständig eingeschnittene Sequenzen.
Meine Top 5 von Spielen, Stand für August 2018: 1.) DOTT 2 Fangame • 2.) Thimbleweed Park • 3.) The Last Of Us • 4.) Resident Evil 7 • 5.) Little Nightmares

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Neptin
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Re: Black Mirror (2017) - Diesen November von KingArt

Beitragvon Neptin » 29.11.2017, 00:20

Verweilt bei Steam gerade so in den Top 50 der Topseller. Wenn King Art nicht gerade Iron Harvest in Entwicklung hätte, müsste man sich echt Sorgen machen.

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Re: Black Mirror (2017) - Diesen November von KingArt

Beitragvon realchris » 29.11.2017, 00:34

Scythe-Auskopplung oder Scythe-Klon?

Da bleib ich lieber beim Brettspiel:

https://www.amazon.de/stonemaier-Spiele ... 7BG0T5X940

Bei dem Franchise können sie nur gut verkaufen. Scythe hat so viele Fans, unter anderem mich.
Das liegt aber auch am Gemeplay. Wenn sie das in den Sand setzen würden .... das wär Kunst.
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Re: Black Mirror (2017) - Diesen November von KingArt

Beitragvon k0SH » 29.11.2017, 01:10

Gibbous - A Cthulhu Adventure, einfach etwas haben, das heute noch fasziniert.
Aber ob das reichen wird? Noch sehe ich da nicht hundertausend von Käufer.

Und warum geht das Konzept nicht bei The Inner World 2 auf?
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Re: Black Mirror (2017) - Diesen November von KingArt

Beitragvon realchris » 29.11.2017, 01:45

Habe ich doch geschrieben. Es ging deswegen nicht auf, weil die Leute sich wegen obigen Enttäuschungen vom Genre abgewendet haben bzw. es wahrscheinlich überhaupt nicht mitbekommen haben. Und Gibbous - A Cthulhu Adventure hat einfach alles richtig gemacht und Leute für das Genre bzw. für ihr Game begeistern können.

The Inner World ist ein gutes Spiel, das Erfolg verdient. Die baden jetzt solche Ideen anderer Firmen wie die geflüsterte Welt 2 aus.
Ich sehe es ja an mir. Ich schaue z. B. kaum noch auf diese Seite bzw. wenn, dann in größeren Zeitabständen. Mir ist The Inner World fast durch die Lappen gegangen.

Und jedes Spiel, das so produziert wie wie dieses BM verschlechtert die Situation.

Und wer hat schon Lust als Gelegenheitskäufer für jedes Produkt erst mal tagelang zu recherchieren. Macht doch außer uns Spezies kaum einer. Und wenn ich da vorm Regal stehe und überall steht Adventure drauf und ich will ein Adventure spielen, bin ich natürlich sauer, wenn sich dann zeigt. Das hat nicht viel mit dem gemein, was ich spielen wollte. deswegen war es ja so schön und wichtig, dass die Dinge ihre richtigen Bezeichnungen hatten.

Selbst Amazon :

So sieht das jetzt aus:

https://www.amazon.de/s/ref=lp_14788650 ... =382614011


Das sind die Kategorien:

Exploration
Flucht
Puzzle Abenteuer
Visual Novel

Nix Adventure mehr unter Adventure.

Das Wort ist zu einem reinen Label verkommen. Wenn man etwas den Namen nimmt und es systematisch in eine Nische drückt, wo es selbst schon in einer Nische steckte, dann kommt eben sowas dabei raus. Da kann ein Adventure nichts mehr werden.


Platz 1 Assassin's Creed Origins - [PC]

Platz 2 Star Wars Battlefront II (Code in der Box) - [PC]

Platz Destiny 3 - Standard Edition - [PC]

Platz 4 Das große Mystery Wimmelbild-Paket 6

Platz 5 Mittelerde: Schatten des Krieges -Standard Edition -

Platz 6 Dishonored 2: Das Vermächtnis der Maske - Day One Edition

Platz 7 Ostwind - Das Spiel

Platz 8 The Evil Within 2 -

Platz 9 ARK: Survival Evolved -

Platz 10 theHunter: Call of the Wild

Platz 11 Outcast - Second Contact

Platz 12 Mittelerde: Mordors Schatten - Game of the Year Edition

Und um das abzukürzen: auf Seite 3 kommt dann Das Schwarze Auge - Die Abenteuer und dann wieder ....

Und unter Besteller sind alle Gamekategorien verschwunden.

Wie soll sich da ein Genre behaupten, das selbst unter der entsprechenden Kategorie totgeschwiegen wird und durch andere Genres ersetzt wurde. Beim Versandriesen.


Selbst in den gloreichen Zeiten von Gilbert Goodmate, konnte man bei der Amazone sauber nach Adventures schauen und da war das Genre auch am Boden. Jetzt ist es unter der Grasnarbe.

Ist doch logisch, was ich sagen will. Wenn Du nach München willst und ich auf jedes Ortsschild Augsburg klebe, kommst Du nie dort an.
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Re: Black Mirror (2017) - Diesen November von KingArt

Beitragvon k0SH » 29.11.2017, 11:31

Es ging deswegen nicht auf, weil die Leute sich wegen obigen Enttäuschungen vom Genre abgewendet haben
Ist mir ein Stück weit zu einfach :-)
bzw. es wahrscheinlich überhaupt nicht mitbekommen haben.
Denke das trifft es definitv eher. Viel Werbung wurde nicht gemacht und - nicht nur deshalb - entsprechend geht es auf den Hauptabsatzmärkten schlicht in der Masse unter.
Und Gibbous - A Cthulhu Adventure hat einfach alles richtig gemacht und Leute für das Genre bzw. für ihr Game begeistern können.
Wie viele kickstarter-Projekte vorher auch. 80% oder mehr leiden dann aber im Nachgang darunter, das die Backer fast die komplette Käuferschicht abdecken. kickstarter Budget reichte nicht aus - Gewinn wird zusätzlich kaum generiert - folglich Flop.

Wieso sollte das ausgerechnet bei Gibbous anders werden??
Ich drücke dem Team alle Daumen, aber das wird schwer.
The Inner World ist ein gutes Spiel, das Erfolg verdient.
Maximaler Zuspruch.
Gleiches gilt im Filmgenre - siehe Blade Runner 2049. ;-)
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Re: Black Mirror (2017) - Diesen November von KingArt

Beitragvon Neptin » 29.11.2017, 13:22

Denke auch nicht, dass man das so einfach runterbrechen kann, da spielen viele verschiedene Faktoren mit rein. Fest steht aber auch, dass viele alte Adventure-Veteranen heute keine Lust mehr auf P&C in der aktuellen Form haben, weil es nicht den heutigen technischen und inszenatorischen Standards entspricht. Vor zehn Jahren war die qualitative Kluft da noch nicht so extrem wie heute. Auch haben viele Adventurespieler den Markt durch den Wunsch nach Dumpingpreisen kaputt gemacht. Wenn einige schon bei 20€ aufschreien, muss ich mir persönlich echt das Lachen verkneifen. Wer Nische spielen will, sollte auch Nischenpreise bezahlen. Dass sich das auf lange Sicht dann für viele Entwickler nicht mehr rechnet, versteht sich von selbst.


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