Black Mirror (2017) - Diesen November von KingArt

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Sven
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Re: Black Mirror (2017) - Diesen November von KingArt

Beitragvon Sven » 02.12.2017, 15:49

Der Anfang ist scheiße vor allem wenn alles ruckelt (wegen den Systemvorraussetzungen) und man muss immer alles mit WASD steuern das ist furchtbar. Adventure mit Tastatur steuern. :-& Steam Inhomestreaming ist da leider nur ein schwacher Trost.
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k0SH
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Re: Black Mirror (2017) - Diesen November von KingArt

Beitragvon k0SH » 02.12.2017, 16:08

Klingt ja alles nicht so gut :(
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Re: Black Mirror (2017) - Diesen November von KingArt

Beitragvon axelkothe » 02.12.2017, 16:41

Mit Gamepad steuert e sich eigentlich ganz ok, man bleibt nur IMO zu oft an der Szenerie hängen. Die Ladezeiten sind bei mir dank schneller SSD kein Problem. Die Atmosphäre finde ich gelungen. Ich freue mich aufs weiterspielen.

Gruselig finde ich die toten Gesichter (DIE AUGEN!) der Charaktere...
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Re: Black Mirror (2017) - Diesen November von KingArt

Beitragvon Sven » 02.12.2017, 17:04

@axelkothe
Ja da muss ich mal bald auf 64 Bit umstellen und auch den PC vielleicht noch etwas aufrüsten. Habe nämlich nicht vor noch mal einen PC in naher Zukunft zu kaufen.
Nene kein Gamepad für mich. ;)
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Re: Black Mirror (2017) - Diesen November von KingArt

Beitragvon Zoë Maya Castillo » 02.12.2017, 17:06

Ich habe die PS4 Fassung, wenn ich ein bisschen Platz geschafft habe auf der Festplatte (aka was anderes durchgespielt damit ichs löschen kann) kann dann ja mal berichten wie die so ist. :D

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Re: Black Mirror (2017) - Diesen November von KingArt

Beitragvon Bakhtosh » 02.12.2017, 18:39

Ich habe das Spiel eben beendet...

Die Story hat mir wirklich gut gefallen. Jetzt nicht weltbewegend, aber doch so spannend, dass ich immer wissen wollte, wie es weiter geht. Ich hatte mir auch vorgenommen die alten drei Teile auszublenden und mich auf ganz andere Hintergründe und Verknüpfungen einzulassen. Das hat auch gut geklappt. Die Sprecher haben auch viel zur Atmosphäre beigetragen - abgesehen vielleicht von etwas "Over-Acting" gegen Ende hin. Getrübt hat die Atmosphäre leider die fehlende Mimik und das sich das Spiel einfach nicht flüssig spielte, da jeder Raum mit spürbarer Ladepause nachgeladen werden musste.

Mit der Steuerung (habe per Tastatur und Maus gespielt) kam ich die meiste Zeit gut zurecht. Ja - ich bin immer mal wieder irgendwo gegen gelaufen. Und ab und an habe ich zwei, drei Versuche gebraucht, meinen David so zu positionieren, dass ich einen angezeigten Hotspot nutzen konnte, was auch daran liegt, dass er recht große Schritte und Drehungen macht. Aber dieses Problem hat seit der Zeit der alten Alone in the Dark Spiele so ziemlich jedes 3D Spiel mit festen Kamera Perspektiven.

Wirklich genervt hat mich die Steuerung nur bei einer Handvoll von Szenen, wo David auch sterben kann. Hier muss man sich Hotspots, die jeweils nur kurz verfügbar sind, schnell nähern und diese aktivieren. Man darf aber nicht zu nah, da man bei direktem Kontakt sofort stirbt. Und man kann sich auch nicht vorsichtig positionieren, weil man nach einiger Zeit, wenn man zu nah steht, auch stirbt. Sofern man nicht stirbt, laufen die Szenen aber in Endlosschleifen, so dass man beliebig viele Versuche hat, bis man es geschafft hat. Oft sind 3 solcher Hotspots in so einer Szene zu aktivieren. Gegen Ende gab es dann noch eine Sequenz, wo man Anweisungen für einen Weg folgen musste, ohne diesen sehen zu können. Bei einem Fehltritt konnte man auch sterben. Das nervige war, dass man auch teilweise schräg gehen musste, was mit Tastatur in Minischritte mit Richtungskorrekturen ausartet. Aber trotzdem ist das auch für mich als Bewegungs-Legastheniker noch gut machbar gewesen.

Größerer Schwachpunkt war für mich das Gameplay. Eigentlich begann das Spiel in Kapitel 1 stark und ich dachte schon die Kritik wäre übertrieben. Aber nach ein paar Begrüßungspuzzles kamen dann bis kurz vor Schluss eigentlich keine mehr. Erst da gab es dann nochmal zwei, drei Puzzles. Darunter zwei, die wirklich nett ausgedacht waren. Aber dazwischen war es eigentlich nur ein der Story durch das Haus folgen und die nächsten Sequenzen und Gespräche über Hotspots auslösen. Ausnahme bildeten die oben beschriebenen Szenen und ein paar Quick Time Events, wo man aber nicht wirklich quick sein musste. Bei einigen Hotspots musste man unabhängig davon länger die Maustaste gedrückt halten, was für mich irgendwie gar keinen Sinn ergab.

Die Grafik hat mir abgesehen von der nur ganz selten vorhandenen Mimik gut gefallen. Wenn ich mir das Gameplay anschaue, hätte man das aber auch mit 2,5D und Point & Click Steuerung verwirklichen können. Nur auf zwei, drei schöne Licht-/Schattenspiele hätte man dabei verzichtet.


Das Spiel läuft übrigens auch auf Systemen weit unter den Mindestanforderungen. Ich hatte im GOG Forum ein entsprechendes Posting gelesen und erst daraufhin spekuliert, dass es auch auf meinem in die Tage gekommenen System laufen könnte:
Intel Core 2 Duo 2,66 GHz, 4GB RAM, ATI Radeon HD 5770 1GB VRAM

Unter meiner Standard Bildschirm Auflösung 1680x1050 hat es allerdings unspielbar geruckelt. Unter 1280x720 lief es hingegen die meiste Zeit flüssig. Nur als man später zu zweit unterwegs war, ruckelte es in ein, zwei komplexeren Räumen spürbar. Natürlich können auch die Ladezeiten in meinem System begründet liegen. Aber in Let's Play Videos habe ich gesehen, dass sie auch auf viel besseren Systemen ähnlich lang waren.


P.S.:
Gerade mal einen alten PS2 Controller via Adapter auf USB angeschlossen (wird von Windows 10 als "Twin USB Joystick" erkannt). Überraschender Weise wird der auch von Black Mirror inklusive korrekter Tastenbelegung erkannt. Damit hatte ich nicht gerechnet. Und es spielt sich bedeutend besser. Hätte ich das nur früher probiert. :roll:
Zuletzt geändert von Bakhtosh am 03.12.2017, 10:43, insgesamt 4-mal geändert.

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Re: Black Mirror (2017) - Diesen November von KingArt

Beitragvon westernstar » 02.12.2017, 18:43

Zoë Maya Castillo hat geschrieben:
02.12.2017, 17:06
Ich habe die PS4 Fassung, wenn ich ein bisschen Platz geschafft habe auf der Festplatte (aka was anderes durchgespielt damit ichs löschen kann) kann dann ja mal berichten wie die so ist. :D
Da sind die Ladezeiten leider auch vorhanden. Für mich auch so ziemlich das nervigste am ganzen Spiel.
Du kannst nicht alles kontrollieren was dir irgendwann einmal passiert, aber du kannst entscheiden, dich davon nicht herunter ziehen zu lassen.
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Re: Black Mirror (2017) - Diesen November von KingArt

Beitragvon agentbauer » 02.12.2017, 19:12

Die Ladezeiten sind immer so lange, das Spiel ist scheinbar überhaupt nicht optimiert. Und ich finde die Clippingfehler auch sehr nervig.
Ich kann das neue Wolfenstein in Full HD quasi ohne Ladezeiten spielen.
Ich habe Black Mirror extra auch auf einer SSD Festplatte, trotzdem dauert das immer ein paar Sekunden beim Raumwechsel...

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Re: Black Mirror (2017) - Diesen November von KingArt

Beitragvon Sven » 02.12.2017, 19:15

@Bakhtosh
Meines ist doch auf 1280x960 eingestellt und alles auf leider auf niedrig. Auch wenn ich es kleiner stelle läuft es so naja. Und auch der 64 Bit PC weit unter den Systemanforderungen. Letzteres dachte ich mir aber auch schon vorher weil die Angaben schon recht hoch sind. Deswegen habe ich es auch probiert. Die Grafikkarte ist aber auch net so wie am anderen PC.

@agentbauer
Ja das ist hier normal mit den Ladezeiten.
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Re: Black Mirror (2017) - Diesen November von KingArt

Beitragvon Abel » 02.12.2017, 22:37

Habe mal die erste Stunde reingespielt und finde es um Welten besser als Teil 2 und 3, weil es die Atmosphäre bisher viel besser einfängt. Das erste Rätsel erinnert etwas an The Room, ganz nett gemacht. Ich hab eschon gehört, dass es das Schloss als Schauplatz nicht wirklich verlässt, was schon etwas schade ist, aber mit dem bisher gezeigten bin ich sehr zufrieden.

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Re: Black Mirror (2017) - Diesen November von KingArt

Beitragvon k0SH » 03.12.2017, 02:48

"A brief reboot of the cult classic series, Black Mirror does well to pile more richly atmospheric doom and gloom on the Gordon family, but is hobbled by creaking mechanics and poor design decisions."

https://adventuregamers.com/articles/vi ... =hootsuite
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Re: Black Mirror (2017) - Diesen November von KingArt

Beitragvon metal » 03.12.2017, 08:14

Bakhtosh hat geschrieben:
02.12.2017, 18:39
@Sven:
Um mit niedrigerer Auflösung zu spielen und so flüssiger spielen zu können, stelle vor dem Spielstart einmal eine niedrigere Desktop-Auflösung ein. Das Spiel hat nämlich keine Einstellmöglichkeit für die Auflösung, sondern übernimmt einfach die Desktop-Auflösung als
im einstellungsmenü kann man noch runterscrollen ;)

Bild

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Re: Black Mirror (2017) - Diesen November von KingArt

Beitragvon Adven » 03.12.2017, 08:21

Wenn‘s wenigstens technisch auf der Höhe wäre, wäre ich versucht, dem Spiel 'ne Chance zu geben, trotz Durchlatsch-Gameplays. Was man aber so liest, klingt doch eher nach gewollt und nicht gekonnt. Erst Syberia 3, dann Black Mirror und was weiß ich, welche Spiele noch dieser verblendeten Idee geopfert wurden.

Kann nur vorschlagen, im Zweifel: Schuster, bleib' bei Deinen Leisten. Oder ist die Nachfrage bei weichgespültem Ruckelmüll und Hakelsteuerung wirklich so hoch? Hauptsache kein Point&Click mehr oder wie?

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Re: Black Mirror (2017) - Diesen November von KingArt

Beitragvon Bakhtosh » 03.12.2017, 10:46

metal hat geschrieben:
03.12.2017, 08:14
im einstellungsmenü kann man noch runterscrollen ;)
Oh man - ich hatte das als Problem/Work-Around im Steam Forum gelesen und bin dann gar nicht erst auf die Idee gekommen zu scrollen. #-o :lol:


@Abel:
Ich fand das erste Kapitel auch stark. Aber dann...
Bin auf Dein finales Urteil gespannt.

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Re: Black Mirror (2017) - Diesen November von KingArt

Beitragvon Sven » 03.12.2017, 13:06

@metal und Bakhtosh
Was soll ich dazu noch sagen? :mrgreen: Die Einstellungen haben sich bei mir von alleine verstellt... *fg* Bild
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