Textverarbeitung: Libre vs. Open

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Werner1612
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Textverarbeitung: Libre vs. Open

Beitragvon Werner1612 » 22.01.2018, 02:03

Hallo in die Runde,
ich stehe hier bei mir privat vor der Entscheidung, in welches Office-Paket ich mich einarbeiten soll. Ich arbeite im Beruf mit Word, dies aber auch nur für den ganz normalen Gebrauch, um ein paar Infos für Kollegen zu schreiben. Privat benutze ich entweder Libre oder Open, da ich mir auch kein MS Office kaufen möchte, und es für zuhause als überschossen empfinde. Für private Standardaufgaben reichen Libre und Open auf jedenfall. Früher hatte ich auch noch den "Textmaker" auf der Platte. Dieser war auch ganz einfach aufgebaut. Da ich aber in die Feinheiten einer Textverarbeitung etwas mehr einsteigen möchte, stellt sich für mich die Frage, welches von beiden Programmen zugänglicher ist. Open wirkt stärker an Word in der Oberfläche vertraut, soll aber nicht mehr so gut mit Adons versorgt werden. Aus den Anfangstagen meiner Computerei habe ich hier auch noch ein "MS Works" rumliegen, das war eine einfache abgespeckte Office Version. Gibt es den Textmaker heute noch? Welcher freien Office-Suite würdet ihr den Vorzug geben? LG Werner1612
1992: mein erster PC: 386dx40, DOS 5.0 und Win 3.1, gigantische 4MB Ram, 1MB GraKa, 3,5 und 5 1/4" Floppy, unendliche 105MB HD, und ein großer 14" Monitor plus Tastatur - für schlappe :wink: 2.500 DM.

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Re: Textverarbeitung: Libre vs. Open

Beitragvon Uncoolman » 22.01.2018, 02:35

Schwer zu sagen. Ich benutze beide parallel und mir sind keine gewaltigen Unterschiede aufgefallen. Libre wird weiterentwickelt, OpenOffice anscheinend nicht mehr. Da ich so Zeugs wie Serienbriefe oder Tabellenkalkulation nicht mache, sondern nur die Writer zum reinen Schreiben benutze, kann ich über die geheimen und umfangreichen Features der ganzen Pakete wenig sagen. In Linux ist mittlerweile meist nur Libre integriert (OpenOffice muss man sich von der entsprechenden Seite als deb-Paket installieren, was in Linux oft gewöhnungsbedürftig ist...), so dass ich der Kompatibilität und Zukunftssicherheit wegen Libre vorziehen würde. Doc können sie beide, aber bei docx wirds schon schwierig; ich erinnere mich, dass OpenOffice vor der 4er-Version massive Schwierigkeiten mit MS-Formatierungen hatte und Tabellen und Schriften gemein zerhackt hat.
MS-Works würde ich hingegen vergessen.

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Re: Textverarbeitung: Libre vs. Open

Beitragvon LittleRose » 22.01.2018, 11:27

Also ich bekomme für OpenOffice noch regelmäßig updates und bin sehr zufrieden mit dem Programm. Die Bedienung ist genauso wie ich es von Word gewohnt bin.
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Re: Textverarbeitung: Libre vs. Open

Beitragvon neon » 22.01.2018, 14:58

Eine Option wäre vielleicht, auch eine ältere Office-Version (z.B. Office 2013, welches noch einmalig kostet) gebraucht bei eBay etc. zu kaufen. Ich habe z.B. auf meinem Zweit-PC noch ein MS Office 2013 installiert, das kostet bei eBay um die 5 Euro. Da hast du dann auf jeden Fall auch saubere docx-Unterstützung. Allerdings Vorsicht, falls du Vista benutzt, das wird von Office 2013 nicht unterstützt. Da könntest du aber Office 2010 oder Office 2016 nehmen.
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Re: Textverarbeitung: Libre vs. Open

Beitragvon kanedat » 22.01.2018, 15:40

TextMaker gibt es auch noch, das gehört zum Softmaker Office.

http://www.softmaker.de/softmaker-offic ... -textmaker

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Re: Textverarbeitung: Libre vs. Open

Beitragvon Werner1612 » 22.01.2018, 23:10

kanedat hat geschrieben:
22.01.2018, 15:40
TextMaker gibt es auch noch, das gehört zum Softmaker Office.

http://www.softmaker.de/softmaker-offic ... -textmaker
Ich habe mir mal dazu die 30-Tage Probeversion runtergeladen. Nochmal genauer ansehen. Von der optischen Ähnlichkeit zu "MS Word" sagt mir momentan Open am meisten zu. Ich habe hier die Version 4.1 LG Werner1612
Zuletzt geändert von Werner1612 am 24.01.2018, 18:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Textverarbeitung: Libre vs. Open

Beitragvon Werner1612 » 22.01.2018, 23:17

neon hat geschrieben:
22.01.2018, 14:58
Eine Option wäre vielleicht, auch eine ältere Office-Version (z.B. Office 2013, welches noch einmalig kostet) gebraucht bei eBay etc. zu kaufen. Ich habe z.B. auf meinem Zweit-PC noch ein MS Office 2013 installiert, das kostet bei eBay um die 5 Euro. Da hast du dann auf jeden Fall auch saubere docx-Unterstützung. Allerdings Vorsicht, falls du Vista benutzt, das wird von Office 2013 nicht unterstützt. Da könntest du aber Office 2010 oder Office 2016 nehmen.
Klingt interessant. Darf ein Office-Paket gebraucht weiterverkauft werden? Da hängt doch eine Registrierung mit dran. LG Werner1612
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Re: Textverarbeitung: Libre vs. Open

Beitragvon neon » 22.01.2018, 23:26

Eigentlich sehe ich da kein Problem.
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Re: Textverarbeitung: Libre vs. Open

Beitragvon z10 » 22.01.2018, 23:33

Es gibt auch Keys für 17 Euro zur aktuellen Version, für viele Privatanwender reichen aber m.M.n. die kostenlosen Programme.

Funktionsvergleich: https://wiki.documentfoundation.org/Fea ... oft_Office

Einfach schauen: was braucht man persönlich. Das Programm soll ja den eigenen Zwecken dienen. Da ich immer LibreOffice verwende, habe ich keinen Vergleich zu OpenOffice.
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Re: Textverarbeitung: Libre vs. Open

Beitragvon axelkothe » 23.01.2018, 09:46

Das größte Problem bei uns (bzw. meiner Frau als Lehrerin) ist, dass man von vielen Leuten (Schülern) docx-Dokumente bekommt, die man mit den freien Programmen oft nicht vernünftig öffnen kann. Und denen jedesmal klarmachen dass sie das doch bitte in einem allgemeinen Format abspeichern sollen oder als pdf oder so... das nervt. ;)
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Re: Textverarbeitung: Libre vs. Open

Beitragvon Loma » 23.01.2018, 11:18

Meine Wahl fiel damals (als ich sie treffen musste) auf Libre Office.
Irgendwie finde ich es einen Hauch weniger sperrig als Open Office, wobei ich das jetzt nicht wirklich sachlich begründen könnte...
Ich denke, also spinn' ich.
Ich spinne, also mal' ich.
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Re: Textverarbeitung: Libre vs. Open

Beitragvon Simon » 23.01.2018, 13:42

Wenn ich die Historie richtig im Kopf habe, baut OpenOffice auf Star Office auf und Libre wurde von einer Gruppe Entwicklern ins Leben gerufen, die mit der Entwicklung von OpenOffice nicht zufrieden war. Kann also gut sein, dass in der Entwicklung von Libre mehr Dynamik ist, weil man es ja irgendwie anders machen wollte. Ich schätze aber mal, dass man in der Basis noch teilweise zusammenarbeitet, so dass größere funktionelle Entwicklungen in beide Projekte einfließen.

Ich habe Libre nie getestet. Ganz früher habe ich Jahrelang Star Office eingesetzt. Heute benutze ich fast ausschließlich MS Office, da wir auf der Arbeit ein reines MS Umfeld haben und es für mich da keinen Sinn macht, privat was anderes einzusetzen (zumal man die Privatlizenz für einen Spottpreis bekommt).

Vielleicht teste ich Libre mal, um die Unterschiede in der Benutzbarkeit anzuschauen.

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Re: Textverarbeitung: Libre vs. Open

Beitragvon neon » 25.01.2018, 12:26

axelkothe hat geschrieben:
23.01.2018, 09:46
Das größte Problem bei uns (bzw. meiner Frau als Lehrerin) ist, dass man von vielen Leuten (Schülern) docx-Dokumente bekommt, die man mit den freien Programmen oft nicht vernünftig öffnen kann. Und denen jedesmal klarmachen dass sie das doch bitte in einem allgemeinen Format abspeichern sollen oder als pdf oder so... das nervt. ;)
Workaround wäre der Word Viewer in Verbindung mit dem Office Compatibility Pack. Damit kann man sie zumindest lesen.
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Re: Textverarbeitung: Libre vs. Open

Beitragvon Werner1612 » 28.01.2018, 01:57

axelkothe hat geschrieben:
23.01.2018, 09:46
Das größte Problem bei uns (bzw. meiner Frau als Lehrerin) ist, dass man von vielen Leuten (Schülern) docx-Dokumente bekommt, die man mit den freien Programmen oft nicht vernünftig öffnen kann. Und denen jedesmal klarmachen dass sie das doch bitte in einem allgemeinen Format abspeichern sollen oder als pdf oder so... das nervt. ;)
In der Lesbarkeit der Formate, scheint das größte Problem bei den alternativen Suites zu liegen. Die können alle irgendwie toll sein, wenn doc. nicht richtig geht, dann wird es schwierig. Ich arbeite nur im Beruf, und dort auch mit Win7, mit Office. Das aber nur fürs Gröbste. Exel brauche ich fast gar nicht, ist auch nicht mein Ding. Da für ein paar Briefe zuhause immer eine kleine Textverarbeitung reichte, hatte ich keine Ambitionen, weiter in MS Office meine Fühler reinzuhalten. Aber irgendwie juckt mich MS, Libre und Open. LG Werner
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