Zielgruppe von The Book of Unwritten Tales?

Interview mit den Machern von "Book of Unwritten Tales" im März 2009.
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Zielgruppe von The Book of Unwritten Tales?

Beitragvon Dead » 03.03.2009, 18:35

Nur zwei kurze Fragen:

Was genau ist die Zielgruppe von The Book unwritten Tales? Wird sich in der Konzeptionsphase eines Spiels auch Gedanken darüber gemacht, welche Art von Spielern man ansprechen will (evt. auch Spieler anderer Genres, die bisher kaum Kontakt mit dem Adventure-Genre hatten)?

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Re: Zielgruppe von The Book of Unwritten Tales?

Beitragvon DasAndereJan » 03.03.2009, 20:00

Ja, auf jeden Fall! Wenn man eine so große Produktion wie BoUT anfängt, muss auch Leute erreichen, die vielleicht nur ein Adventure im Jahr kaufen.

Bei BoUT schielen wir natürlich auf Rollenspieler, WoW-Fans usw. Natürlich werden die nicht in Scharen BoUT kaufen. Aber wenn man nur ein paar Prozent der WoW Spieler aufgrund des Themas für BoUT interessieren kann, dann ist das schon eine Menge. Auch unsere Trailer zielten ja darauf ab, BoUT in den Rollenspiel/Fantasy-Communities bekannter zu machen.

Vor allem wollen wir mit BoUT aber die Leute erreichen, die früher vielleicht mal Adventures gespielt haben, dies jetzt aber nicht mehr tun. Wir sagen ihnen: "Das ist eure Gelegenheit, wieder einmal ins Genre rein zu schnuppern."

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Re: Zielgruppe von The Book of Unwritten Tales?

Beitragvon postulatio » 03.03.2009, 20:54

Ist der Schwierigkeitsgrad der Rätsel dann eher auf Advnenture-"Newbies" ausgerichtet, also eher im unteren Schwierigkeitsgrad angesiedelt?

Oder ist das Rätseldesign ausgewogen, also leichte, mittel- und schwere rätsel, vielleicht auch mit steigerung zum schluss hin?

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Re: Zielgruppe von The Book of Unwritten Tales?

Beitragvon DasAndereJan » 03.03.2009, 21:23

Es geht relativ leicht los, wird aber beständig schwieriger. Wir wollten den Spielern (gerade denen, die nicht oft Adventures spielen) früh Erfolgserlebnisse bieten. Das heißt, das erste Kapitel, in dem zwei unserer Helden eingeführt werden und die Geschichte ihren Lauf nimmt, ist noch relativ einfach. Im zweiten Kapitel wird es komplexer und man spielt auch zum ersten Mal zwei Figuren parallel. Im dritten spielt man dann zeitweise drei.

Im vierten Kapitel erreicht der Schwierigkeitsgrad dann sein Endniveau. Ich denke, BoUT ist kein extrem hartes Spiel und garantiert nicht unfair. Aber es wird sich auch nicht komplett "runterspielen" lassen.


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